Compliance
Bei Compliance geht es um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien. Zusammen mit dem Partner KYC Spider AG in Zug verfügt Eurospider über umfassendes Know-How im Bereich Compliance.
Gesetzesbücher sind nicht für sequentielles Lesen gedacht. Trotzdem gibt es immer noch die vielen, vielen PDFs mit den ausser Kraft gesetzten SR-Erlassen, die sich bestens zum Ausdrucken eignen, aber bezüglich Nachnutzung in digitalen Systemen eine Katastrophe darstellen.
Gemäss einer FINMA-Publikation sollen beim Namensabgleich für die Kundenüberprüfung nicht nur exakte Treffer berücksichtigt werden. Empfohlen wird auch eine sogenannte phonetische Suche.
Wenn Alice an Bob eine Meldung mit einem elektronischen Zertifikat sendet, dann muss Bob der Zertifizierungsstelle vertrauen und kann mit dem öffentlichen Schlüssel der Zertifizierungsstelle das Zertifikat von Alice verifizieren. Bob ist also nur insoweit sicher, dass Alice die Absenderin ist, als er der Zertifizierungsstelle vertraut.
Obwohl Digitalisierung in aller Munde ist, werden weiterhin fleissig Dokumente im 1993 veröffentlichten Portable Document Format (PDF) veröffentlicht. Die Nachnutzbarkeit von PDF-Dokumenten in digitalisierten Prozessen ist beschränkt. Trotzdem sind digital signierte PDF-Dokumente weit verbereitet.
Der Vorentwurf für das neue Datenschutzgesetz führt auch den Begriff des Profilings ein (Art. 3 lit. f VE-DSG). Als Profiling gilt jede Auswertung von Daten, um wesentliche persönliche Merkmale zu analysieren oder vorherzusagen.
Datenschutzgesetz
Das Schweizer Datenschutzgesetz wurde 2020 total revidiert und ist in seiner neuen Fassung am 1. September 2023 in Kraft getreten, zusammen mit der neuen Datenschutzverordnung (DSV). Die Revision selbst ist abgeschlossen, aber die Anwendungspraxis entwickelt sich weiter. Besonders relevant ist das Thema KI: Der EDÖB hat am 8. Mai 2025 bestätigt, dass das DSG technologieneutral und direkt für alle KI-Anwendungen gilt. Praktisch heisst das u.a., dass Nutzer wissen müssen, ob sie mit KI kommunizieren (Transparenzpflicht, Art. 19), und dass eine Datenschutz-Folgenabschätzung bei hohem Risiko – etwa bei Profiling oder Gesichtserkennung – obligatorisch ist (Art. 22). Das Bundesamt für Justiz (BJ) erarbeitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage zur KI-Regulierung. Damit wird die Schweiz die KI-Konvention des Europarats umsetzen.






