Compliance
Bei Compliance geht es um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien. Zusammen mit dem Partner KYC Spider AG in Zug verfügt Eurospider über umfassendes Know-How im Bereich Compliance.
Über Blockchains laufen viele Krypto-Transaktionen. In welchem Verhältnis stehen diese zu traditionellen Transaktionen mit FIAT-Währungen? Gemäss [1] wurden in den letzten Monaten täglich etwas mehr als 200’000 Bitcoin-Transaktionen durchgeführt.
Kryptowährungen wie Bitcoin und ETHER verfügen mit der Blockchain über ein öffentlich einsehbares Register an Transaktionen. Damit sind alle Geldflüsse nachvollziehbar. Sogenannte Mixer oder Tumbler, wie sie auch bezeichnet werden, dienen der Anonymität, wie im Folgenden genauer erläutert wird.
Nehmen wir an, dass ein Finanzintermediär alle Kundenbeziehungen in Risikoklassen einteilt. Erfahrungsgemäss ist die Anzahl Kundenbeziehungen nach dem sogenannten Zipfschen Gesetz verteilt. Was bedeutet das für Compliance?
Zurzeit wird vieles über Risikoprüfungen von Krypto-Wallets und Transaktionen geschrieben und behauptet. Deshalb widmen wir uns im heutigen Know-How Beitrag den grundlegenden Mechanismen, wie Alice und Bob miteinander interagieren können, ohne einander zu kennen.
Ein Transaktionsüberwachungssystem dient der Erkennung von Transaktionen mit erhöhten Risiken (Art. 20 Abs. 2 GwV-FINMA). Statistiker nennen solche Aufgabenstellungen respektvoll "ill-posed problems", weil es nicht immer eine Lösung gibt, oder weil keine eindeutige Lösung existiert. Die Statistiker lieben es, solche Probleme zu lösen.
Datenschutzgesetz
Das Schweizer Datenschutzgesetz wurde 2020 total revidiert und ist in seiner neuen Fassung am 1. September 2023 in Kraft getreten, zusammen mit der neuen Datenschutzverordnung (DSV). Die Revision selbst ist abgeschlossen, aber die Anwendungspraxis entwickelt sich weiter. Besonders relevant ist das Thema KI: Der EDÖB hat am 8. Mai 2025 bestätigt, dass das DSG technologieneutral und direkt für alle KI-Anwendungen gilt. Praktisch heisst das u.a., dass Nutzer wissen müssen, ob sie mit KI kommunizieren (Transparenzpflicht, Art. 19), und dass eine Datenschutz-Folgenabschätzung bei hohem Risiko – etwa bei Profiling oder Gesichtserkennung – obligatorisch ist (Art. 22). Das Bundesamt für Justiz (BJ) erarbeitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage zur KI-Regulierung. Damit wird die Schweiz die KI-Konvention des Europarats umsetzen.







