BTC-Transaktionen

Bitcoin-Transaktion sind ziemlich einfache Datenobjekte. Sie enthalten Eingänge und Ausgänge, deren Summen sich um den Betrag unterscheiden, welche der Miner verdient hat. Zu jedem Ein- und Ausgang gibt es Unlocking- bzw. Locking-Script. Schliesslich enthält jede Transaktion eine eindeutige Nummer und einen Zeitstempel. Wir haben die Verteilung der wichtigsten Eigenschaften untersucht und sind auf Erstaunliches gestossen.

Die Transaktionen mit Gesamtbeträgen von 1000 und mehr haben sehr wenige Eingänge oder sehr wenige Ausgänge (1 oder 2). Diese Transaktionen kommen auch häufig vor (rot). Je weniger Eingänge bzw. Ausgänge, desto häufiger sind solche Transaktionen in der Bitcoin-Blockchain anzutreffen. Transaktionen mit kleinen Gesamtbeträgen (weniger als 1000) haben sehr viele Eingänge und/oder sehr viele Ausgänge.

Datenschutzgesetz

Das Schweizer Datenschutzgesetz wurde 2020 total revidiert und ist in seiner neuen Fassung am 1. September 2023 in Kraft getreten, zusammen mit der neuen Datenschutzverordnung (DSV). Die Revision selbst ist abgeschlossen, aber die Anwendungspraxis entwickelt sich weiter. Besonders relevant ist das Thema KI: Der EDÖB hat am 8. Mai 2025 bestätigt, dass das DSG technologieneutral und direkt für alle KI-Anwendungen gilt. Praktisch heisst das u.a., dass Nutzer wissen müssen, ob sie mit KI kommunizieren (Transparenzpflicht, Art. 19), und dass eine Datenschutz-Folgenabschätzung bei hohem Risiko – etwa bei Profiling oder Gesichtserkennung – obligatorisch ist (Art. 22). Das Bundesamt für Justiz (BJ) erarbeitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage zur KI-Regulierung. Damit wird die Schweiz die KI-Konvention des Europarats umsetzen.

Eurospider Information Technology AG
Winterthurerstrasse 92
8006 Zürich