
Nationale und internationale Vorschriften schreiben Banken und anderen Finanzintermediären vor, riskante und verbotene Kundenbeziehungen zu erkennen. Die hierfür eingesetzte Name Matching Software muss unter anderem ein spezifisches Information Retrieval Problem lösen: Gegeben sind die Stammdaten eines Kunden und ein Sanktionslisteneintrag, was ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde aufgrund des Eintrages sanktioniert ist. Bei einem Treffer muss im Rahmen von zusätzlichen Abklärungen ein weiteres Information Retrieval Problem gelöst werden. Es müssen zum Kunden Informationen gesucht werden, um diesen zu identifizieren und allenfalls das Risiko einzuschätzen. Spezielle Kategorisierungsmethoden und Entitätenerkennungen unterstützen diese Aufgabe. Wir zeigen auch, dass aus einer Verbesserung der Qualität der Treffer direkt eine Aufwandsreduktion resultiert.
Name Matching von der Theorie zur Praxis